Linda Fäh – Neues Album der ehemaligen Miss Schweiz

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Dieser Höhenflug ist ansteckend: Nachdem Linda Fäh schon im Juli mit ihrer aktuellen Single „Wenn sich unsere Lippen berühr’n“ einen extrem eingängigen ersten Vorboten veröffentlicht hat, steht die 27-jährige Schweizerin diesen Herbst mit ihrem zweiten Album für Telamo in den Startlöchern! Das neue Album „Du kannst fliegen“, mit eigenen Songtexten von Linda setzt auf pure Lebensfreude. Dass es der Popschlager-Sensation des Jahres 2014 dieses Mal vor allem darum geht, ihre „Fähns“ (so heißen die Mitglieder des offiziellen Fanclubs tatsächlich) mit der eigenen Lebensfreude anzustecken, merkt man sofort: „Wenn sich unsere Lippen berühr’n/dann geht die Sonne auf/dann kann ich dich nah bei mir spür’n/und der Traum nimmt seinen Lauf“, heißt es auf der euphorischen, treibenden Vorab-Single, zugleich Eröffnungsstück von „Du kannst fliegen“, womit die Sängerin gleich von Beginn an klarstellt, dass sie von Schubladendenken und allzu klar gezogenen Genregrenzen nichts hält: Pop-, Schlager- und Dance-Elemente verbindet ihr angestammter Produzent Tommy Mustac zu einem durch und durch zeitgenössischen Arrangement, über dem die Zeilen der Sängerin tatsächlich zu fliegen scheinen.

Leicht nostalgisch fragt sie sich danach, was sie wohl gemacht hätte, wenn sie an Bord der „Titanic“ gewesen wäre: „Auch wenn ein Eisberg unser Schicksal wird/ich weiß, dass unserem Glück doch nichts passiert“, da ist sie sich sicher und unterstreicht den Optimismus mit einem weiteren tanzbaren Arrangement. Nachdem sie sich in einem Pariser Bistro zu Akkordeon-Klängen verliebt hat („Sonne in Paris“), bringt sie mit dem Titelsong, einem weiteren Singlekandidaten, die Erfahrungen der letzten zwei Jahre auf den Punkt: „Irgendwann nimmt der Wind dich einfach mit“, singt Fäh, die während ihres rasanten Aufstiegs immer wieder das Gefühl hatte, „fliegen zu können“, wie sie selbst sagt. „Manchmal muss man Umwege gehen, damit man am Ende fliegen kann. Ich möchte mit Songs wie diesem meinen Fans Mut machen, für ihre Träume und Ziele zu kämpfen, nach vorne zu schauen – denn nur dann kommt man weiter“, so ihr Kommentar.

Überhaupt sei der ganze Entstehungsprozess viel „intensiver und persönlicher“ gewesen, weil sie dieses Mal auch selbst als Texterin in Aktion getreten ist: „Eines Nachts kam ich nach Hause und ich verspürte sofort den Drang, meine Emotionen zu Papier zu bringen und einen Song über die jahrelange Unterstützung und Freundschaft zu schreiben, die ich von meiner Familie und meinen engsten Freunden bekommen habe“, so die Sängerin, die sich damit auf das epische, mit akustischen Elementen gespickte „So sind wir“ bezieht. Doch nicht nur die Themenpalette ist dieses Mal sehr viel größer, auch musikalisch bricht Fäh in ganz neue Regionen auf, was auch daran liegt, das sie neben ihrem angestammten Songschreiber- und Texter-Team (u. a. Produzent und Multiinstrumentalist Tommy Mustac, Tobias Reitz, Stefan Roos) auch mit vielen weiteren Kreativköpfen im Studio war. Christopher Gronau und Benjamin Brümmer schrieben ihr (zusammen mit Reitz) beispielsweise das wunderschöne „Alles nur mit Herz“ auf den Leib, doch gibt’s auch eine Reihe von frecheren Titeln, die sie mit einem Augenzwinkern präsentiert (z.B. „Der süßeste Schuft“, dem sie einfach alles verzeihen muss, und das befreiende, ungemein selbstbewusst klingende „Immer immer nur du“, bei dem auch Francine Jordi als Co-Autorin beteiligt war).

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Pure, ungefilterte Lebenslust versprühen letztlich jene Titel, mit denen Fäh ganz klar in Richtung Tanzfläche aufbricht: „Aufs Leben scharf sein/will alles/aber nie mehr brav sein“, singt sie auf „Unser Augenblick“, für das sie ebenfalls den Songtext beisteuerte; „Crazy Night“ versprüht mit Cowbells & Co. sogar südländisches Flair, und auch mit „Um 180 Grad die Welt verdreh’n“, geschrieben von Stefan Pössnicker, Natascha Arnold und Uwe Altenried, taucht sie ein in die sommerliche Nacht und wirft die Regeln des Alltags kurzerhand über Bord. Am anderen Ende des Klangspektrums finden sich epische, gefühlvolle Balladen („Manchmal kommt das Glück wie vorbestellt“, „Weil wir beide Träumer sind“), wobei das programmatische „Diesmal geht es tiefer“ ihre Gefühle am besten auf den Punkt bringt: „Wie bombastisch/mein Glücksgefühl“…

Abgerundet mit extrem eingängigen Coverversionen – neben dem ausgelassenen Disco-Feeling von „Love Is In The Air“ zählt das abschließende „Schau mal herein“ zu den absoluten Album-Highlights, wenn sie das deutsche Cover von „Stumblin’ in“ (Original: Chris Norman & Suzi Quatro) gemeinsam mit Ross Antony präsentiert –, setzt Linda Fäh insgesamt auf noch mehr Facettenreichtum, noch mehr Tiefgang – und noch mehr Gefühl.

Endgültig auf die Überholspur wechselte die 1987 in Benken (Schweiz, Kanton St. Gallen) geborene Linda Fäh vor rund drei Jahren, als sie ihren Produzenten Tommy Mustac kennenlernte und wenig später mit Telamo ihr Label fand: Ihr 2014 veröffentlichtes Debütalbum „Du oder keiner“ entpuppte sich als das Popschlager-Highlight des Jahres, als es in ihrer Heimat sensationell auf Platz 22 in die offiziellen Charts einstieg. Dass es sich dabei um keine musikalische Eintagsfliege handelt, unterstreicht allein die Tatsache, dass die letzte Singleauskopplung „Morgen träumen wir gemeinsam“ nach wie vor in den Hitparaden der großen Sender (z.B. NDR1, Radio Melody) vertreten ist, während ihr Clip zu „Unendlich wie das Meer“ inzwischen weit über 750.000 YouTube-Views verzeichnet.

Erfolge, die Linda Fäh wohl auch deshalb verbuchen konnte, weil sie schon immer auf das Motto „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ gesetzt hat: Zu Schulzeiten laut eigener Aussage eher das „hässliche Entlein“, verwandelte sie sich mit den Jahren in eine dermaßen attraktive junge Frau, dass sie im Jahr 2009 schließlich sogar zur Miss Schweiz gewählt werden sollte. Während sie danach unter anderem als Moderatorin im Schweizer TV glänzte, entschied sie sich 2010 für die Musik – und präsentierte schon im Jahr drauf ihren Song „Ich & Du“ vor 6 Millionen Zuschauern beim „Musikantenstadl“ in Porec/Kroatien. Es folgten hochkarätige Auftritte – z.B. ein Duett mit Al Bano bei der „Menschen für Menschen“-Gala – sowie etliche TV-Highlights (z.B. „Immer wieder sonntags“, „Musikantenstadl“, wo sie inzwischen schon mehrfach zu Gast war), bis sie mit ihrem „Du oder keiner“-Debütalbum auch die Charts erobern sollte.

„Nach der Veröffentlichung meines ersten Albums durfte ich so viele tolle Konzerte vor großartigem Publikum geben, dass ich tatsächlich immer wieder das Gefühl hatte, fliegen zu können“, berichtet Fäh und bezieht sich damit auf ihre diversen Auftritte mit Größen wie Andy Borg, Nik P., Semino Rossi, Beatrice Egli, Ross Antony, Francine Jordi und Marc Pircher, die seit der Albumveröffentlichung für sie auf dem Programm standen. „Dieses Gefühl und die damit verbundene Lebenslust wollte ich dieses Mal einfangen – und sie damit an meine Fans weitergeben“, sagt die Schweizerin abschließend, und fügt mit einem Lächeln hinzu: „Genießt das Leben, jeden einzelnen Augenblick. Und man darf auch ruhig mal ein bisschen verrückt sein.“

Das Album „Du kannst fliegen“ erscheint am 18.09.2015 im Handel.

Quelle: Telamo

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