Per Casting in den Schlager-Himmel ?!

Per Casting in den Schlager-Himmel ?!

Wer singt nicht gerne unter der Dusche und im Auto laut­hals seine Lieb­lings­lieder mit oder träumt sich mit der Bürste in der Hand vor dem Schlaf­zim­mer­spiegel auf die größten Bühnen des Landes? Doch wie lässt sich der Traum vom Ruhm als Popstar eigent­lich in die Wirk­lich­keit umsetzen?

Casting für die Stars von morgen

Das engli­sche Wort „Casting“ ist heute auch in Deutsch­land weit bekannt. Ursprüng­lich stammt es aus dem Film/Fernsehbereich, wo mit Casting das Vorspre­chen für Schau­spiel­rollen bekannt ist. Das Vorsingen und Vortanzen für Shows wird dagegen als „Audi­tion“ bezeichnet. Doch hier­zu­lande hat sich das Wort Casting für alle Bewer­bungen im Show-Busi­ness durch­ge­setzt. Wer von einer Gesangs­kar­riere träumt, sollte sich also regel­mäßig über aktu­elle Castings infor­mieren. Die großen Talent­shows im Fern­sehen wie „Deutsch­land sucht den Super­star“, „The Voice“ oder „Das Super­ta­lent“ führen jedes Jahr neue Castings durch und sind quasi immer auf der Suche nach neuen Talenten. DSDS verschlug es im letzten Jahr sogar zum Bier­könig auf Mallorca.

Aller­dings ist der Andrang groß und die Chance, entdeckt zu werden, gering. Vor allem müssen sich junge Aspi­ranten stets darüber im Klaren sein, dass sie gewis­ser­maßen Eigentum des Fern­seh­sen­ders sind und endlos vielen Regeln folgen müssen. Immer wieder stehen die Sender am Pranger, weil sie die Kandi­daten so sehr der Lächer­lich­keit preis­geben, dass sie oft noch jahre­lang an den Folgen leiden.

Kleine Castings können zu mehr Erfolg führen

Es kann daher weit lohnens­werter sein, auf klei­nere Casting­auf­rufe zu reagieren. Legendär ist die Geschichte der Spice Girls, die in den 90er-Jahren das Phänomen „Girl Band“ über­haupt erst begrün­deten: Junge Talente wurden über eine unschein­bare Zeitungs­an­zeige aufge­rufen, sich für ein Casting in London anzu­melden – und fünf auser­wählte junge Damen wurden dank eines enga­gierten Mana­gers zu millio­nen­schweren Super­stars am Pophimmel. Auch in Deutsch­land suchen Manager immer wieder nach Talenten, die sie solo vermarkten oder zu massen­taug­li­chen Boy- oder Girl­bands zusam­men­stellen können. Dazu lohnt es sich an regio­nalen Talent­shows teil­zu­nehmen und sich vor Ort, zum Beispiel bei großen Partys und Tanz­ver­an­stal­tungen und in Clubs, als Sänger/in anzu­bieten. Man weiß schließ­lich nie, wer zuhört…

Der alte Weg übers Demo-Tape

Neben Castings gibt es natür­lich auch noch den tradi­tio­nellen Weg der Bewer­bung, den zum Beispiel Helene Fischer gegangen ist. Deutsch­lands Mega-Sellerin verdiente sich ihre Bröt­chen als Musi­cal­dar­stel­lerin, als ihre Mutter eine Demo-CD an den Künst­ler­ma­nager Uwe Kanthak schickte. Dieser war angetan, nahm die junge Helene unter Vertrag und vermit­telte ihr den ersten Plat­ten­ver­trag. Der Rest ist Geschichte…

Bild: © istock.com/peepo

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